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Alt 03.05.2018, 01:17   #11746
Jörn
Esst mehr Gemüse
 
Benutzerbild von Jörn
 
Registriert seit: 22.09.2006
Beiträge: 3.499
Zitat:
Wie willst Du gegen die Zahl "100%" argumentieren? 100% heißt jeder, ausnahmslos. Das sind für Dich 100% Homophobe.
Nein, 100% sind nicht homophob. Immerhin haben ja einige von ihnen bereits vom neuen Eherecht Gebrauch gemacht. Die 100% waren ein taktisches Manöver im Bundestag. Da es um Grundrechte ging, könnte man vielleicht der Meinung sein, ein solches Verhalten wäre schurkisch -- aber nicht per se homophob. Beispielsweise hat Jens Spahn dagegen gestimmt, um kurz darauf seinen Freund zu heiraten. Schurkisch, aber nicht homophob.

Bei den 67%, die in der späteren Haupt-Abstimmung dagegen stimmten, stellt sich die Frage der Homophobie schon dringender.

Du wiederholst erneut ein Strohmann-Argument:

Zitat:
Und das beweist immer noch nicht, dass jeder von denen homophob ist.
Natürlich kannst Du erfolgreich den Standpunkt einnehmen, dass man letztlich nicht in den Kopf eines Abgeordneten schauen kann. Man wird also nie letzte Gewissheit haben. Aber ist das wirklich ein sachliches Argument? Es gibt ja noch andere Möglichkeiten, sich ausreichende Indizien zu verschaffen. Etwa Taten oder Äußerungen. Oder Beifall für eindeutig homophobe Reden, oder Twitter-Nachrichten der Abgeordneten.

Um Dir entgegen zu kommen, lasse ich den Begriff "Homophobie" mal völlig weg. Fokussieren wir uns auf das, was man sachlich belegen kann. Vielleicht gelangen wir darüber zu einer Einigung. Was hältst Du von folgender Formulierung:

"67% der CDU/CSU-Abgeordneten wollten unbescholtenen Bürgern ihre Grundrechte beschneiden, aber es ist unbekannt, aufgrund welcher Motivation dies geschah."

Wäre das ok?

"Als sich eine Abstimmung ergab, um unbescholtene Bürgern rechtlich gleichzustellen, organisierte Volker Kauder (CDU) eine hundertprozentige Ablehnung der CDU/CSU und begründete dies einige Minuten vor der Abstimmung mit seiner Bibeltreue."

Ist das korrekt?
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