Zitat:
Zitat von maotzedong
Hängt auch viel mit der Rotation - und dadurch der Ansteuerung der Schulterumgebenden Muskulatur ab. Den perfekten Zug gibt es nur individuell 
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Perfekt will ich gar nicht werden. Ich wäre schon froh, wenn ich den schmerzfreien Zug entdecke.
Zitat:
Zitat von mcbert
Im Vergleich zum ausgestreckten Arm finde ich diese Übung extrem schwer.
Völliger Kontrollverlust, keine Koordination, Wasserlage usw.
Da springt schon fast der Bademeister vom Aussichtsturm.
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Da habe ich ganz vergessen, meinen Senf aus eigener Erfahrung dazuzugeben. Mit der Übung habe ich auch noch gewisse Probleme. Allerdings nur, wenn ich zu der Seite hin atme, auf der der passive Arm ist (Unco-Drill). Und das eigentlich auch nur, wenn ich mit meiner schwachen Seite ziehe. Ich übe das mit einem Sechserbeinschlag und kriege durch unsymmetrische Rotation auf der einen Seite die drei Kicks nicht schnell genug unter, um den Impuls für die Rotation zu geben und komme so aus dem Tritt. Eine meiner eher beharrlichen Baustellen.
Ansonsten, d.h. mit Atmung zur ziehenden Seite hin, klappt es ziemlich gut, so dass ich es fast entspannend finde und gerne beim Ausschwimmen unterbringe.
Was mir gewaltig geholfen hat, damit warm zu werden, war die Erkenntnis, dass obwohl nur einem Arm zieht, die Körperrotation so bleiben sollte als ob ich beide einsetze. Ich habe dazu geneigt, die passive Seite einfach "stehen zu lassen". So kann natürlich kein Rhythmus und keine produktive Pendelbewegung entstehen, sondern es bleibt eine gehemmte, abgehackte Angelegenheit.
Als vorbereitende Übung bin ich auch gerne mal den "
Sweet Rotation Drill" geschwommen. Das sieht einfach aus ist aber sauschwer; da ging anfangs gar nix. Aber dadurch, dass man da wirklich arbeiten muss, damit sich etwas bewegt, spürt man auch sehr schnell, wo der Impuls herkommen sollte und kann sich durch Ausprobieren herantasten. Das hilft dann für den ganzen Rest der darauf aufbaut.