Zitat:
Zitat von keko#
Heute gilt Religion als Inbegriff für Ausgrenzung, Streit und Hass. Doch Religion war - neben Geld und den Imperien - die dritte große Kraft, die zur Einigung der Menscheit beitrug.
|
Religionen haben damals, in der guten alten Zeit, die Menschen
geeint? Und nicht nur die Menschen, sondern gleich die gesamte "Menschheit"?
Völliger Unsinn. Hier kann es keine zwei Meinungen geben. Ein Blick ins Geschichtsbuch klärt den Fall eindeutig.
Zitat:
Zitat von keko#
Den Religionen kam eine zentrale Aufgabe zu, weil sie diese zerbrechlichen Ordnungen legitimierten, indem sie auf einen übermenschlichen Willen verwiesen.
|
Wer hat den Religionen diese Aufgabe zugewiesen? Etwa das Volk?
Wer hat die Religionen "legitimiert"? Niemand. Sondern die leichtgläubige Bevölkerung wurde
angelogen, und den weniger Leichtgläubigen wurden die Folter-Instrumente gezeigt.
Man kann ein System nicht damit legitimieren, dass man einen Gott erfindet, und diese Erfindung dann als Legitimierung für Maßnahmen verwendet, um jede Kritik an dieser Erfindung zu vernichten.
Zitat:
Zitat von keko#
Die Moderne erlebt den Aufstieg zahleicher Religionen, zum Beispiel den Liberalismus, den Kommunismus, den Kapitalismus, den Nationalismus und des Nationalsozialismus. Die Anhänger dieser Relgionen reagieren zwar allergisch auf das Wort Religion...
|
Man kann eine Debatte nicht führen, indem man die Begriffe einfach nach Belieben umdefiniert oder gar ins Gegenteil verkehrt.