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Zitat von veloholic
a) steht weiter vorne, Radwechsel dauern länger. .
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Das Argument habe ich ja selbst gebracht und es greift aber nur dann, wenn Scheibenbremsen technisch ungefähr gleich gut bremsen wie Felgenbremsen. Wenn sie echte Vorteile in punkto Dosierbarkeit und damit geringeres Sturzrisiko bieten würden, dann wären sie im Rennsport längst flächendeckend verbreitet, denn kein Team verzichtet freiwillig auf einen wie auch immer gearteten Vorteil.
Zitat:
Zitat von veloholic
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Der Text stammt von Anfang 2017 als es bei einigen wenigen Rennen einen Testlauf für Discs gab. Mittlerweile hat sowohl die UCI als auch die ITU Scheibenbremsen im Peloton ohne Wenn und Aber erlaubt.
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Zitat von veloholic
b) siehe dieser (und sehr viele andere) Thread: Angst vor neuem, "Tradition", usw.
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Dieses Traditionsdenken gab es vielleicht in den 90er-Jahren, aber mittlerweile fahren Profiteams längst die jeweils neuesten Komponenten und Rahmen, oft noch als Prototypen bevor sie für die Allgemeinheit zu kaufen sind.
Zumindest dann wenn die Innovation irgendeinen wie auch immer gearteten Vorteil der Konkurrenz gegenüber verspricht. Das hat man in der Vergangenheit gut an der Entwicklung elektronischer Schaltsysteme gesehen, die im Profiradsport sich viel schneller (und mittlerweile flächendeckend) durchgesetzt haben als im Mountainbike-Sport oder auch an der Entwicklung von Aerohelmen für normale Straßenrennen und Zeitfahren, wo die jeweils neuesten Windkanal-optimierten Helme auch stets im Profiradsport zu sehen waren.