Der Lohn für die Umtriebe zu am Wochenende noch nachtschlafender Zeit war ein begeisternder Sonnenaufgang und im Klettersteig angekommen ein Tiefblick auf die friedlich auf dem Sattel ruhende Fiderepasshütte im Morgenlicht.
Bald war der nördliche und höchste Schafalpenkopf (2320m) erreicht und passiert.
Durch Kamine, über Leitern und Wandstufen gings weiter zum Mittleren Schafalpenkopf (2302m), während wir gemeinsam dem Wahrzeichen des Klettersteigs, der Leiterbrücke, entgegenfieberten.
Als diese tatsächlich erreicht war, machte sich etwas Ernüchterung breit, denn auf Bildern sah sie immer spektakulärer aus, als sie sich nun präsentierte.
Natürlich hätten wir vor einigen Jahren dennoch ganze Filme verknipst, heutigentags bekamen halt schlicht die Speicherkarten der im Handgepäck geführten Kameras und Smartphones ein paar Bytes übergebraten.
Mittlerweile wurde zunehmend offensichtlich, dass uns die herannahende Wetterfront im Nacken sass, daher gings stressfrei aber dennoch flott weiter zum südlichen Schafalpenkopf (2272m).
