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Gestern auf der Bahn gab es dann die Quittung für die lange Radtour am Sonntag, die ja noch dazu von Schwachsinn geprägt war: die ersten 75 km mit schwerem Rucksack und die Rückfahrt mit dem Bauch voll Sekt und Brunchware. Kein Wunder, dass der Body dann zwei Tage später keinen Bock auf Lauftempotraining hat. So wurde ich dann im Hauptteil (100 schnell, 100 langsam, 200 schnell, 100 langsam, 300 schnell, 100 langsam, 400 schnell, 400 langsam, da capo ad libidum) andauernd von Nasen verblasen, die sonst nicht in meiner Liga sind (ich treffe das Mittelmaß sehr genau). Jedes Mal freute ich mich auf die 100 locker, noch mehr auf die 400. Da fragt man sich "Warum trainiere ich, wenn doch die Entlastung das Einzige ist, was mir heute gefällt?" Aber egal, Hauptsache, ich bin kommenden Freitag einigermassen vorzeigbar. Wenn es trocken und nciht so kalt ist, fahre ich auch am Sonntag mit dem Rennrad ins Stadion.
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