Zitat:
Zitat von Jörn
Aber sobald man die Gläubigen fragt, welcher Sinn es denn sei, von dem sie dauernd reden, dann hört man nichts mehr.
Ich beobachte es eher als ein „wird schon irgendeinen Sinn haben“, ohne dass man wüsste, welcher.
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Ich denke, dass der Sinn darin besteht, sich nicht alleine ("ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand") und bedeutungslos ("das ganze folgt Gottes Plan, den kein Mensch kennt") zu fühlen, und es hilft, der Todesangst/unserer Endlichkeit eine Idee von Unsterblichket ("ich bin mehr als nur ein Fünkchen im All") entgegen zu setzen.
Also etwa so: Gott alleine kennt den Sinn, und meinem Leben gibt Gott Sinn.