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Alt 17.01.2018, 09:14   #10298
keko#
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Registriert seit: 06.11.2015
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Zitat:
Zitat von waden Beitrag anzeigen
Keko, bei Dir und Deinen Kindern mag das anders gewesen sein. Ich kenne es so.
Wenn ich es mir recht überlege, war es eigentlich der Ärger über die Religionslehrerinnen und Religionslehrer meiner Kinder, welche mich dazu führten, mir über meine Position zu Religion und Kirche klar zu werden. Heute würde ich meine Kinder nicht mehr in den Religionsunterricht schicken.
Ich kenne selbst genügend negative Beispiele, das steht ausser Frage. Mir geht es nur darum, dass ein paar Personen nimmermüde sind, Religion konsequent negativ darzuzstellen, egal um was es geht und das mit Beispielen belegen. Entsprechend bin ich auch nimmermüde. Rigorismus macht mich immer skeptisch, egal in welcher Form. Religiöse Eiferer genauso wie atheistische.

Zum Beispiel von Lenkung der Kinder in Schulen: Ich war viele Jahre Elternbeirat und schon vor einigen Jahren kam eine Bitte einer Mutter, dass ich mich doch dafür einsetzen soll, dass Programmieren an der Schule angeboten werden solle (ich sei ja vom Fach). Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass Kinder in Schulen in verschiedener Form "gezüchtet" werden und das von Eltern aktiv gefordert wird. Eintippen von Programmzeilen und Hin- und Herziehen von Controls ist wohl frei jeder Wahrheit und Vernunft. Der Schrei nach MINT-Fächern ist natürlich auch zum großen Teil ein Echo der Wirtschaft. Bei so was nickt die Elternschaft sofort mit dem Kopf.

Mal wieder ein positives Beispiel: Meine Frau schickte aus Versehen einen Schüler in der Vertretungsstunde statt in Ethik in kath. Religion. Danach kam der Schüler zu meiner Frau, dass er nun immer in Reli wolle. Meine Frau lehnte ab. Er kam dann später nochmal und meine Frau musste versprechen, dass sie mit seinen Eltern sprechen würde. Diese (konfessionslos) stimmten sofort zu und seitedem ist der Junge in kath. Religion.
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