Zitat:
Zitat von Thorsten
Wie funktioniert das denn zum Ende der limitierten Zahl erzeugbarer Bitcoins, die durch Bestätigung von Transaktionen entstehen? Erst wird es immer aufwendiger und wenn der Preis nicht weiter steigt, wird keiner mehr eine Transaktion bestätigen (wer will schließlich noch Geld mitbringen müssen, um für andere arbeiten zu dürfen?). Und irgendwann kann man keine Bitcoins mehr erzeugen und dann kann auch keiner mehr eine Transaktion bestätigen oder ist dieser Umkehrschluss falsch? Aber wenn ich energieintensiv weiterhin bestätigen kann, muss meine Entlohnung woanders herkommen, allein um meine Stromrechnung bezahlen zu können.
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Aktuell setzt sich die Belohnung für einen berechneten Block (was ca. alle 10 Minuten stattfindet) aus der sich um ca. alle 4 Jahre halbierenden Prämie von derzeit 12,5 neuen Bitcoins und den variablen Transaktionskosten (wer mehr bezahlt kommt eher zum Zug, wer weniger bezahlt muss länger warten) zusammen. Nach und nach sollten dann nur noch die Transaktionsgebühren den Anreiz für das weitere Mining bilden.
Wenn (
laut Wiki) im Jahr 2140 der letzte aller möglichen 21 Millionen Bitcoins geschürft wurde, bleiben dann nur noch die Transaktionskosten als Belohnung für die Buchhaltung, also die Bestätigung der Transaktionen durch Erzeugung weiterer Blöcke für die Miner übrig. Die Inflation des Bitcoin ist dann auf Null gesunken.
Wenn es sich für die Miner nicht mehr lohnen sollte und daher immer mehr aussteigen, so wird der Schwierigkeitsgrad für die Berechnung gültiger Hashwerte automatisch herabgesetzt, wodurch es wiederum attraktiver wird, sich als Miner zu beteiligen.
So zumindest die Theorie.
So verrückt sieht eine Echtzeitdarstellung der Bitcointransaktionen auf dem Globus aus:
https://blocks.wizb.it/