Zitat:
Zitat von Vicky
Die gab es in der ehemaligen DDR auch...  Aus einigen Leuten da drüben ist trotzdem was geworden...
Das alles hat also rein gar nichts mit Religion zu tun, sondern vielmehr mit dem (örtlichen und sozialen) Umfeld, in welchem man aufwächst. Es gibt große Unterschiede, ob man in Berlin Kreuzberg oder im Bayerischen Hintertupfingen aufwächst.
Ein weiteres Beispiel: Kinder im Hartz 4 Umfeld lernen andere Werte, als gut situierte Akademikerkinder.  Selbst wenn beide in die Kirche gehen, sind ihre Werte, Strukturen, Leitlinien möglicherweise dennoch sehr verschieden.

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Religion ist vielleicht noch der Ursprung oder Rahmen oder der ursprüngliche Rahmen.
Ich habe nur die Befürchtung, dass auch solche Traditionen oder kutlurelle Eigenheiten auf der Strecke bleiben, wenn man grundsätzlich Religion und Glaube "bekämpft".
Gestern machte ja diese Meldung aus Lüneburg die Runde. Hintergrund soll die Beschwerde einer muslimischen Schülerin sein. Sie habe sich darüber beschwert, dass die christlichen Lieder, die auf der Weihnachtsfeier eines Gymnasiums gesungen werden, nicht mit ihrem Glauben vereinbar sind. Entsprechend wurde die Weihnachtsfeier in den Nachmittag verlegt. Ich finde das fatal! Was, wenn nun überzeugte Atheisten loslegen? Oder Zeugen Jehovas? ... Am Ende bleibt gar nichts mehr übrig.