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wenn man weiß wie das Bewegungsmuster vorn passt sollte man beim Wasserfassen trotzdem nicht zuviel Zeit vertrödeln. Davon abgesehen kann es wenn man persönlich mit mangelnder Ellbogenvorhalte, dropped ellbow und anderen unerwünschten Nebenwirkungen des vorderen Bewegungsablaufs aufwarten kann ratsam sein, sich die Kraft tendenziell für die zweite Hälfte und einen besonders langen Bewegungsweg aufzusparen, da die Abdruckphase ab Brust bis Bauchhöhe technisch sehr viel weniger anspruchsvoll ist. Durch die damit verbundene größere Weglänge/Zyklus sind aber die Anforderungen an die Wasserlage besonders bei der Atmung größer, da ist voraussichtlich 6er-Beinschlag Pflicht. Die Variante ist auch bei Schulterproblemen besser. Funktionieren kann das "über den Trizeps-Schwimmen" durchaus auch auf langen Strecken, ich habe damit allerdings nur bis 800m Erfahrungen da ich für mich meist die andere Variante bevorzuge.
Die besagt bereits von Beginn an ordentlich Schmackes in die Bewegung zu stecken und an dem Punkt ab welchem die Kraft deutlich nachlässt den Arm aus dem Wasser nehmen und dafür lieber die Frequenz etwas hochziehen. Wenn man ab dem Moment wo die Arme weich werden statt weiterzudrücken wie von dir formuliert bis zum Ende die gemeinhin als ideal angesehene Bewegung "relativ entspannt" ausführt ohne weiteren Vortrieb zu erzeugen ist das verschwendete Zeit. Also entweder richtig durchdrücken oder schnell raus und auf zum nächsten Zyklus.
Ich hoffe das war jetzt verständlich, meine Bemühungen das Wort "Armzug" nicht mehr zu benutzen muss ich noch etwas üben ^^
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