Weil vielleicht die Frage aufkommt, wo genau es denn bei mir zwickt beim Laufen, noch ein paar kurze Infos: Vor mittlerweile fast 25 Jahren habe ich mir beim Handball (ein Sport, den ich nie betrieben habe - also kein großes Wunder) bei einem "Ackerturnier" das vordere Kreuzband abgerissen, plus Knorpelschaden und defektem Meniskus. Die Reste wurden rausgeschnitten und seither fehlt das Kreuzband.
Danach war mit Taekwondo, das ich über die Jahre mal mehr, mal weniger betrieben habe, endgültig Schluss, weil die schnappenden Bewegungen und Sprünge Gift für mein Knie waren.
Vor ca. 10 Jahren habe ich mit Laufen angefangen, was anfangs gar nicht ging, aber durch Umstellung auf Vorfußlauf möglich wurde. Um Diskussionen zu vermeiden, sage ich lieber nicht, mit welcher
Methode die Umstellung erfolgte.

Allerdings habe ich mir irgendwann durch übertriebenen Trainingseifer (ja, sowas gab es bei mir!) und zu schnelle Steigerung der Umfänge einen Ermüdungsbruch im Mittelfuß zugezogen.
Selbst wenn ich durchgängig trainieren kann, muss ich immer aufpassen, wie lange, wie oft, und wie intensiv ich laufe. Im letzten Jahr bin ich aber fast gar nicht gelaufen.
Nun steht aber am 21. Januar mal wieder der legendäre
Lümmellauf in Ahrensburg an. Das war mein erster Wettkampf überhaupt. Das ist immer eine schöne Gelegenheit, Freunde zu besuchen, also habe ich gesagt, ich komme und laufe mit. Um die nicht ganz 10 km nicht komplett würdelos und mit reiner Willenskraft bestreiten zu müssen, will ich mich aber etwas vorbereiten und genau da befinden wir uns nun.
