Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Das hat mich auch längere Zeit beschäftigt und tut es noch. Ich habe zwei Gründe gefunden, die natürlich beide nicht auf meinem Mist gewachsen sind. Der zweite Grund berührt auch die religiöse Debatte. Zunächst aber der erste Grund:
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Die Wahrscheinlichkeit für unlogische Wesen wie Götter verkleinert sich dadurch. Bei Dir liest sich das gegenteilig: Du scheinst hinter der Mathematik etwas Mystisches zu sehen.
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Naturgesetze werden entdeckt, mathematische Formeln "komponiert" bzw erfunden. Es ist nicht so, dass sie wie in einer gigantischen Bibliothek schon vorhanden sind und man sie nur darin entdecken muss. Das ist ein großer Unterschied zu Naturgesetzen.
Leben setzt Regelmäßkeit voraus, z.B. in Form von Symmetrien. Und Mathematik ist eine Sprache, mit der man Regelmäigkeiten und Strukturen beschreiben kann.
Allerdings ist Mathematik keine Naturwissenschaft, fälschlicherweise wird das oft gedacht. Mathe braucht keine Physik, aber Physik ist ohne Mathe kaum etwas wert.
Ich sehe darin nichts Mystisches... ganz im Gegenteil: ich versuche Mathe zu entmystifizieren.