Zitat:
Zitat von Vicky
Das sehe ich etwas anders. Der Körper weiß in der Regel, was am effektivsten funktioniert. Gerade wenn man viel trainiert, wird der Tritt, die Frequenz immer effektiver. Es macht wenig Sinn mit vieeeel Mühe erst einmal etwas zu lernen, was man nicht kann oder wogegen sich der Körper anfangs massiv wehrt - wenn da keine absolute Notwendigkeit besteht. Man kann sicherlich ein bisschen was an Kurbelarbeit machen... hohe TF minutenweise treten etc... Klar... aber das "umprogrammieren" ist deutlich schwerer. Hier hilft nur fahren, fahren, fahren...
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Ja - das siehst Du höchstens ein bisschen anders :-), denn zu einem anderen Zeitpunkt hätte inhaltlich von mir ein ganz ähnliches Statement kommen können.
In Büchern sind sie damals (in den 1980ern) daurrnd mit dem Stundenweltrekord dahergekommen.
Da hatte eine Auswertung ergeben, dass alle Rekordhalter auf zumindest so 100 U/min gekommen waren und die Besten so bei knapp 110 lagen.
Das waren aber alles Leistungen auf der Bahn erbracht mit sehr wenig Windeinfluß u.ä., wodurch dei Akteure ungewöhnlich gleichmäßig fahren konnten.
Das waren auch alles reine Radsportler und die haben wahrscheinlich eine andere Beinmuskulatur als Tri- oder Duathleten.
Es dürfte ja klar sein, dass das Lauftraining auch muskulär Spuren hinterlässt.
Die Beine von Radfahrern und Läufern sehen ja oft auch schon rein äußerlich ziemlich anders aus.
Wenn das Laufen vor allem die vorderseitige Beinmuskulatur stärkt, weil man eben entsprechend trainiert, dann setzt man die halt bevorzugt auch auf dem Rad ein und die hintere Beinmuskulatur eher nichts so und schon sinkt die bevorzugte Trittfrequenz mehr oder weniger deutlich.