Zitat:
Zitat von lucurly
[...]Dennoch macht es m.E. Sinn, die Gesamtbewegung aufzudroeseln und einzelne Aspekte genauer zu beleuchten, um sie dann in das "Grosse Ganze" zu integrieren. [...]
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Ja, genau das macht man ja wenn man von der Grobform zur Feinform und dann zu Feinstform über geht (also die Arbeit daran).
Mal überspitzt formuliert, bringt es nix an der Haltung des kleinen Zehs zu arbeiten, wenn der grundlegende Bewegungsablauf noch nicht automatisiert ist, und das Gehirn noch bewusst am Bewegungsablaufplan für die Grobform arbeiten muss. Ich fürchte aber gerade Triatlethen neigen genau dazu, schon alleine weil sie häufig den Anspruch haben, X Kilometer in Y Wochen schwimmen können zu müssen. Da fängt man dann häufig mit dem Letzten zuerst an, in der Hoffnung irgendwie abkürzen zu können.
Natürlich stimmt es auch, dass man sich als erwachsener Mensch zwangsläufig Gedanken über den Sinn und Unsinn bestimmter Bewegungen macht.
PS: Das Buch was Helmut empfohlen hat, kann ich übrigens auch empfehlen! Es ist nicht nur sehr informativ, sondern auch eine unerschöpfliche Quelle an Übungen, Fehlerbildern und Korrekturen.