Zitat:
Zitat von Jörn
Wenn zwei Leute (ein Christ und ein Moslem) sich darüber streiten, ob es eine gute Tat wäre, das World Trade Center zu zerstören, dann helfen keine religiösen Argumente und auch keine „Überzeugungen“.
Es hilft allein die Realität. Erst wenn beide gemeinsam sich auf das einigen, was bewiesen werden kann, finden sie ein gemeinsames Fundament. Das Fundament ist das, was keiner von beiden bestreiten kann, weil die Realität sie dazu zwingt.
Wenn es erlaubt ist, die Realität einfach zu bestreiten und nach Belieben zu erfinden, setzt sich am Ende einfach der Stärkere durch.
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Sie einigen sich ja auf die Realität: "Ein Flugzeug ist in das WTC geflogen". Der eine sagt "gut so, schade, dass nicht noch mehr umgekommen sind", der andere "abscheulich, wie kann man so unfassbar grausam sein". Und jetzt, wie geht es nach Deiner Methode "Überzeugungen mit Realität in Einklang bringen" weiter?