Zitat:
Zitat von ThomasG
Nicht umsonst haben einige hochklassige Langstreckenläufer Aquajogging zumindest fest in das frühe Wintertraining eingebaut.
Das ist doch super:
Man kann sich vom Herz-Kreislaufsystem her sehr stark verausgaben und auch den Stoffwechsel stark beanspruchen und man erspart sich weitestgehend jegliche orthopädische Belastung.
Es ist bestimmt viel besser prophylaktisch beispielsweise extensive Einheiten im Wasser zu absovieren und den Körper so noch mehr zu entlasten als es an Land im Laufschritt überhaupt machbar wäre, als durch eine Verletzung dazu genötigt zu werden.
Tempoläufeann am Berg sind eine sehr gute Alternative für welche in der Ebene.
Auch hier kann man das HKS und den Stoffwechsel sehr stark fordern und das bei wesentlich geringerer orthopädischer Belastung im Vergleich mit gleichwertigen Belastungen in der Ebene.
Wenn es seti genug berauf geht, kann man selbst im Gehschritt rasch relativ hohe Belastungen erzeugen.
Ich bin davon überzeugt, dass es so manchem Läufer sehr gut tun würde im Winter mal eine Stunde oder so zügig bergauf zu gehen anstelle einer Laufeinheit.
Da kann man dann auch mal echt diese Stöcke da gut brauchen.
Alberto Salazar soll mal verletzt gewesen sein und sich über Wochen mit ganz gewöhnlichem Schwimmen fit gehalten haben und zwar so fit, dass er nach überstandener Verletzung innerhalb von relativ kurzer Zeit sich in Hochform bringen konnte.
Und Salazar dürfte kein allzu gute Schwimmer gewesen sein seiner Statur nach zu urteilen schon mal.
In Bezug auf das Laufen ist das ja wahscheinlich sogar ein Vorteil:
Es kommt ja nicht darauf an besonders schnell zu schwimmen mit optimiertem Aufwand, sondern das HKS und den Stoffwechsel stark zu fordern und wenn man dann halt das Wasser mehr verwirbelt als für Vortrieb zu sorgen ist das dann ja auch gut.
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Ja das ist so. Ich laufe ja im Sommer wettkampfmässig sehr viele Bergläufe und diese geben nicht nur Kraft sondern auch eine ordentliche Pumpe. Was halt fehlt ist die motorische Komponente des schnellen Laufens in der Fläche.
In Zukunft will ich auch Tempoläufe auf nur leicht ansteigender Strasse zu absolvieren. So dass ein Bergläufer eben nicht von Berglauf sprechen würde. Dabei kann man aber bei geringerer Belastung für den Bewegungsapparat trotzdem noch motorisch sauber laufen.
Der kommende Winter wird für mich mal qualitativ hochwertiger. Ich möchte einige Wettkämpf im Skibergsteigen absolvieren, was ja ebenfalls eine alternative Form der Konditionierung darstellt.
Was Alternativtraining aber nicht kann, ist den Körper auf die Schläge des Laufens vorzubereiten (zum Beispiel bei einem Marathon). Aus diesem Grund muss das Ziel sein, immer mehr Laufen zu verkraften. Nur muss man das halt sinnvoll aufbauen.