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Zitat von captainbeefheart
Ich finde, gerade die wissenschaftliche Perspektive lebt von Dialektik und dem Einnehmen auch einer anderen, als der scheinbar gängigen Position. Insbesondere dann, wenn diese Position / Hypothese durch seriöse Hypothesenbildung entstanden ist.
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Im Grund sage ich ähnliches schon seit Wochen: offen bleiben für alles. Vielleicht kann man auch aus einem Kirchenbesuch etwas mitnehmen. Ich bin froh, dass wir Theologen, Philosophen, Neurotechnologen ebenso wie Naturwissenschaftler haben. Bei ach-so-toleranten Atheisten beschleicht mich manchmal das ungute Gefühl, dass sie am liebsten die Hälfte aller Wissenschaften wegwischen wollen, weil sie nicht in ihr Weltbild passen. Vielfälltigkeit macht doch den Menschen aus. Vielfälltigkeit ist nicht Beliebigkeit sondern das Gegenteil von Einfalt. Das Rennen als reine Kalkulaturon und stupide Faktenchecker werden wir sowieso bald gegenüber dem Computer verlieren.