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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Embrunman 2017
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Alt 12.09.2017, 10:29   #180
Harm
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Registriert seit: 27.03.2012
Beiträge: 2.845
Mein Bericht, Lauf Teil 1

In der Wechselzone habe ich mich wieder nicht lange aufgehalten. Trikot runter, Gels in die Taschen, Mütze auf, Schuhe an und ab gings auf den abschließenden Marathon. Morgens hatte ich mit Nopogo ja noch spekuliert, ob die geänderte Laufstrecke nun einfacher oder schwerer ist. Vor zwei Jahren bin ich den steilen Stich in die Stadt ja nur beim zweiten Mal gegangen und den langen Zieher nach Barratier hoch konnte ich in beiden Runden fast bis zum Schluss laufen. So hoffte ich insgeheim, wenigstens in Runde eins und zwei nach Embrun hoch zu laufen. Den Zahn habe ich mir aber selber schnell gezogen. Es lief von Anfang an eher zäh. Die Hoppelstrecke um den See fällt mit der neuen Laufstrecke komplett weg. Das ist auf alle Fälle ein großer Vorteil. Als es dann aber zum ersten Mal in den 15 Prozenter nach Embrun reinging, merkte ich gleich, daß mein Puls noch schön hochgehen will. Also schon beim ersten Mal marschiert…

Ich muss zu meiner Verteidigung aber sagen, daß die Mehrheit der um mich rumlaufenden Sportler das Gehen bevorzugte. Vor der Steigung ist ein Stimmungsnest neben dem dort liegenden Campingplatz, im Ort geht sowieso der Punk ab. In der Fussgängerzone war dann auch noch mal meine Familie. Im Unterschied zu vor zwei Jahren, hatten die zwei Jungs aber diesmal keine Lust mich ein Stück zu begleiten. Auch denen schien der Sinn nicht so nach Laufen zu stehen. Auf der Straße runter in die Ebene zwischen Embrun und der Durance kommen einem in der ersten Runde noch Radler entgegen. Das geht also eher flott durch Beine und Kopf. In der Ebene unten dreht man dann ein paar Schleifen, um auf die Kilometer zu kommen. So richtig prickelnd fand ich es da schon nicht in der ersten Runde, beim zweiten Mal zieht sich das dann aber noch mehr… So wechselte ich also schon in den ersten zwei Runden zwischen Gehen und Laufen in steter Regelmäßigkeit. Als Ausrede dienten die Verpflegungsstationen, bei denen man sich ja Zeit lassen muss, um nicht in ein Energie-Loch zu fallen. Meine Frage nach „avez vous de sel?“ wurde freundlich beantwortet, allerdings wurde ich noch freundlicher genötigt, daß Salz nicht in den Wasserbecher zu kippen, sondern doch die Tomaten-Viertel damit zu bestreuen. Ja kulinarisch macht den Franzosen niemand was vor, nicht mal auf ner Langdistanz nach nun schon 10-11 Stunden. Bei der Umquerung der Wechselzone vor Runde drei war die Familie dann auch schon unten in Plan d´Eau und freute sich mit mir, daß Embrun 2017 nun dem Ende zugeht… Auf der Wendepunktstrecke hat Helga dann noch ein paar Beweisphotos gemacht, auf denen ich tatsächlich laufe.
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Geändert von Harm (12.09.2017 um 19:10 Uhr).
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