Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Wenn Du etwas nicht glaubst, obwohl es ausdrücklich in der Bibel steht, ist klar, dass Du die Bibel nicht für das Wort Gottes hältst. Sondern für das Werk von Menschen, welche ihre eigenen Anschauungen in der Bibel ausdrückten.
Diese Anschauungen sind nicht göttlich, sondern menschlich. Sie stehen neben anderen, auch gegensätzlichen Anschauungen und bedürfen einer Begründung. Diese Begründung findet man jedoch nicht. Warum sollte die Gottessohnschaft wahr sein, wenn man die Himmelfahrt Marias für gelogen hält?
Falls der Wahrheitsaspekt für einen bestimmten Menschen nicht so im Vordergrund steht wie für mich, ist das natürlich in Ordnung. Kann ja jeder im privaten Rahmen glauben, was er möchte.
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Der fundamentale Annahmefehler ist mMn mit der wissenschaftlichen Methode religiöse Phänomene verstehen zu wollen. Das ist der falsche Ansatz. Jörn würde womöglich sagen, dieses ist eine Immunisierung dieser Behauptung. Das stimmt. Es ist eine Immunisierung. Könnte man aber nicht auch in Betracht ziehen, dass just die wissenschaftlich Methode bzw. der wissenschaftliche Ansatz ungeeignet ist um zu christlichen Wahrheiten zu kommen?
Oder mit anderen Worten: man trainiert ja auch nicht wie ein Berserker Radfahren mit dem Ziel durch exakt dieses Training ein tolles 5-Gänge Menü zu zaubern. Wie will man mit Radtraining hinter die geheimsten Geheimnisse der Sterne-Köche kommen?
Wenn man mit Scheuklappen durch ein Mikroskop schaut kann das Mikroskop noch so gut sein. Es nützt nichts, wenn das zu erkundende Phänomen außerhalb der Wahrheit und / oder Wahrnehmung des Mikroskopbenutzers liegt.
Mir ist bewusst, dass Analogieschlüsse in der Wissenschaft unzulässig sind. Die ganze Bibel ist voll von Metaphern. What to say? Die wissenschaftliche Methode ist mMn nicht geeignet um biblische Wahrheiten zu ergründen.