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Zitat von Mosh
Wenn das so deine Meinung ist, dann ist Triathlon nach den Regeln vielleicht nicht der richtige Sport für dich.
Mosh
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Doch, doch. Man kann eine Meinung haben und sich trotzdem an die Regeln halten, ohne mit Extremen zu argumentieren. Das mag den Sith vielleicht nicht geläufig sein. "I have the high ground"...
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Als Triathlet gebe ich Dir meine persönliche Antwort: weil der Triathlon sonst ein komplett anderer Sport sein würde. Und weil der Vergleich mit dem Radsport hinkt.
Zum Radsport: da ist Windschattenfahren auch nicht immer erlaubt, verboten ist es nämlich beim Einzelzeitfahren. Und im Triathlon ist die (theoretische) Ausgangsposition vor dem Radfahren immer die eines Einzelzeitfahrens, weil die Teilnehmer nicht gleichzeitig auf die Radstrecke gehen, sondern je nach Schwimmzeit.
Bei Windschattenfreigabe würde nicht mehr der beste Triathlet gewinnen, sondern der, der das Glück hat, eine gute Radgruppe zu erwischen. Oder der, der das Glück hat von einem schlechteren Schwimmer aber guten Radler möglichst früh überholt zu werden und sich dann anhängen könnte. Es käme also der Faktor Glück zu stark ins Spiel.
Im Profibereich auf der Kurzdistanz ist Windschattenfahren ohnehin schon erlaubt, und man sieht, dass diese Rennen einen komplett anderen Charakter haben, als Rennen mit Windschattenverbot. Das muss gar nicht schlecht sein, es sind spannende Rennen, aber sie erfordern von den Athleten andere Qualitäten.
Ich möchte bei einem Wettkampf, dem ich mich stelle, die selben Chancen haben wie meine Gegner. Meiner Ansicht nach ist diese Chancengleichheit im Bereich der Mittel- oder Langdistanz besonders dadurch gewährleistet, dass es das Windschattenverbot auf der Radstrecke gibt. Und natürlich dadurch, dass es auch streng kontrolliert wird!
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Mir war es mehr ein Bedürfniss darauf hinzuweisen, dass man gar nicht alle Athleten auf exakte Einhaltung der Regeln überprüfen kann, und dadurch das ganze eventuell in Willkür und Denunziantentum endet. Es sei denn jeder Athlet bekommt seinen ganz persönlichen "Überprüfor" zur Seite gestellt? Für den einzelnen Sportler macht die Regel natürlich Sinn und trotzdem fahren viele nach dem Schwimmen in größeren Gruppen los und bleiben dann auch beieinander...ob das so Regelkonform ist?