Zitat:
Zitat von Mirko
Ich frage mich immer wieder, wer sich bei IM freiwillig als Helfer hinstellt. Mit dem Wissen, dass große Gewinne in ein chinesisches Firmenimperium wandern würde ich mich da nicht für lau hinstellen und Getränke reichen.
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Ich zum Beispiel. Hat aber nur bedingt was mit Ironman zu tun.
Denn ob klein oder groß: Jeder Veranstaltung lebt davon, dass es Helfer gibt, die dazu beitragen, dass es für die Athleten eine gute Veranstaltung wird.
Als Athlet freue ich mich immer wieder, wenn Helfer den Weg von A nach B wissen, wenn sie Flaschen oder Schwämme reichen, wenn sie Querstraßen sperren (damit ich ungestört durch X-Dorf oder Y-Stadt brettern kann), wenn sie auf Hindernisse aufmerksam machen oder die ersten sind, die mir im Ziel gratulieren. Das tut mir als Athlet gut. Und manchmal möchte ich diese Freude auch zurückgeben, indem ich selber helfe - wenn ich denn schon nicht selbst aktiv sein kann. Hat auch was mit Idealismus und mit Empathie zu tun...
Bei vielen Veranstaltungen kann man sich als Helfer den Bereich auch aussuchen, in dem man tätig sein will. Auch beim IM.
So habe ich mir 2015 und 2016 in Frankfurt ausgesucht, in T2 die Räder anzunehmen und zu sortieren. Hätte nicht gedacht, was das für eine schweißtreibende Sache und ein Kampf gegen die Uhr (bzw. die Räderflut) sein kann.
Und ich habe mir ausgesucht, 2017 in Hamburg die Medaillen zu verteilen. Weil ich diesen Moment als Athlet immer besonders genieße.
Und absolut "für lau" ist es ja auch nicht. In Frankfurt gab es einen kleinen IM-Rucksack, ein T-Shirt, einen Kaffeebecher, eine Cap sowie zu futtern (Sandwiches) und zu trinken (Wasser, Cola) ohne Limit.