Moin,
Zitat:
Zitat von captain hook
Erstens steht das im Widerspruch dazu, dass der Sportler dafür verantwortlich ist, dass die Regeln eingehalten werden und zweitens hilft das nix, wenn der Arzt ggf Regeln nicht kennt, denen der Sportler unterliegt und das eine Infusion nur der allerletzte Schritt sein kann.
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zu Deinem ersten Punkt gebe ich Dir recht.
Bei Deinem zweiten Punkt denke ich zum einen nicht, dass Regelunkenntnis der Ärzte das Problem ist. Das ist zum anderen IMHO aber letztlich auch gleichgültig, denn es ist mit Recht(!) sehr schwer einem Arzt "ans Bein zu pinkeln" und er hat auch zu Recht(!) einen großen Ermessensspielraum. Hafu hat dazu hier und auch im "30m-Thread" einige gute Beiträge geschrieben.
Zitat:
Zitat von captain hook
Wenn ich dann von Leuten höre, die sich halt nach jeder LD ne Infusion reinschütten lassen, weil sie dann halt schneller wieder fit sind und Zitate höre wie " lass Dir halt ne Infusion geben, dann gehst Du abends locker heim", dann habe ich, wie beschrieben, erhebliche Zweifel.
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So etwas ist auch definitiv nicht in Ordnung!
Zitat:
Zitat von captain hook
(...) Ich bin lediglich etwas fassungslos, wie leger mit so einer Regel völlig offen umgegangen wird, wo es offenbar keine Infos, TUEs, Atteste oder sonstiges für die Sportler gibt und den Leuten das völlig egal ist.
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Deine Fassungslosigkeit ist sehr verständlich.
Ich denke, aber dass das Problem nicht Unkenntnis oder Gleichgültigkeit ist. Das Problem ist, dass man, wenn man es darauf ankommen lässt, am Ende mit einem Arzt diskutiert. Und diese
Diskussion wird man verlieren.
Viele Grüße,
Christian