Zitat:
Zitat von Zarathustra
So komplex ist der nicht und wird meist intuitiv ohne theoretische Überlegung verstanden. (Man geht zum Arzt, wenn man krank ist, zum Beten in die Kirche. Die Verwechslung die hier immer unterstellt wird, halte ich für weit hergeholt und wenig relevant.)
Wichtig ist aber die Unterscheidung zu dem Wahrheits- und Realitätsbegriff der modernen Wissenschaft, an der gemessen offensichtlich nahezu alles falsch wäre an der Religion.
Nicht mit der Widerlegung einzelner Tatsachenbehauptungen läßt sich also die Religion auf der theoretischen Ebene sinnvoll bekämpfen, sondern durch die Ablehnung ihres ganzen Wahrheits- und Realitätsbegriffs (,der aber ohnehin auf tönernen Füßen steht).
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Irgendwie machst Du's etwas kompliziert.
Wenn ich mich recht erinnere, bist Du wochenlang dagegen angegangen, wenn den Religionen alle möglichen Falschheiten vorgeworfen wurden, da die ja so einen tollen eigenen Wahrheits- und Realitätsbegriff hätten, und deswegen eben nicht alles falsch sei.
Jetzt endlich stellst Du klar, das der religiöse Wahrheits- und Realitätsbegriff falsch ist, und deswegen eben doch alles mögliche bei denen falsch ist, obwohl es für sie selbst richtig ist.
Verstehe ich das halbwegs korrekt?
Ich denke, diesen langwierigen Umweg hätten wir uns wirklich sparen können und sollen.