Zitat:
Zitat von Jörn
Nein, zu diesem Ergebnis kommt die Wissenschaft keineswegs. Die von Dir angeführte Studie gibt das nicht her.
Es ist sattsam bekannt, dass Gläubige in Umfragen gerne so antworten, dass sich keine Konflikte zu ihrem Wunschdenken ergeben. Man kann das demonstrieren an einer ganzen Reihe von Umfragen aus dem amerikanischen Bibel-Gürtel. Dort wird gerne in Umfragen behauptet, man wäre ganz besonders glücklich verheiratet; tatsächlich ist aber die Scheidungsrate die höchste unter allen Vergleichsgruppen.
Auch die Ablehnung von (und die Entrüstung über) Pornographie ist in diesen Gruppen auffällig. Jedoch wissen wir über „Google Trends“, dass keine andere Gruppe so häufig nach genau diesen Inhalten sucht.
Ich habe gehört, dass in medizinischen Umfragen über die Penisgröße die männlich-homosexuelle Gruppe um 0,5 Zentimeter „besser“ abschneidet als der Rest. (Wer weiß?)
Diese Art von Selbstauskunft ist nicht geeignet, um Tatsachen festzustellen, sondern nur, um Selbsteinschätzungen und Wunschdenken festzustellen.
|
Ich habe 2 Studien angegeben, eine einzelne und eine Meta-Studie, die alle relevanten Publikationen aus den letzten Jahren (Jahrzehnten) ausgewertet hat. Interessanterweise sind in den Studien ja auch Atheisten miterfasst. Seriöse empirische Sozialforschung.
Schon klar, dass nicht relevant ist, was nicht ins eigene Weltbild passt.