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Alt 24.06.2017, 15:48   #7061
Matthias75
Szenekenner
 
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Registriert seit: 12.12.2010
Ort: Hofheim a.T.
Beiträge: 5.307
Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Du hast behauptet, Christen würden womöglich keine Angst mehr vor der Hölle haben. Ich habe daraufhin die Führer der Christenheit zitiert, die genau das Gegenteil sagen. Nun sagst Du: „Diskussion geht anders“.
Das stimmt nicht.

Seine Aussagen waren:
Zitat:
Zitat von captainbeefheart Beitrag anzeigen
1. Religion bedient ein individualpsychologisches Transzendenz- und Zugehörigkeitsbebefürfnis. Außerdem hilft es bei Ängsten.
und
Zitat:
Zitat von captainbeefheart Beitrag anzeigen
"der Glaube, dass das Leben nicht mit dem Tod endet" (stellvertretend für weitere Glaubenssätze aus den verschiedenen Religionen) helfen, Ängste abzubauen..
De Bezug zum Christentum sowie die Gleichsetzung von Angst vor dem Tod und Angst vor der Hölle kam von dir.
Zitat:
Zitat von Jörn Beitrag anzeigen
Das finde ich eine rhetorisch sehr geschickte Argumentation. Du legst überzeugend dar, dass Religion in der Lage ist, Ängste abzubauen, und führst ein Beispiel an, dem alle sofort zustimmen, nämlich die Angst vor dem Tod.

Hier ist der Fehler: Wenn Du ein System daraufhin untersuchst, ob es Ängste abbaut, dann musst Du auch untersuchen, ob es Ängste aufbaut. Und die Kirchen haben den ganzen Höllen-Klimbim ja überhaupt erst erfunden, sowie den Sünden-Quatsch und die zahlreichen Unterwelt-Märchen.
M.
Matthias75 ist offline   Mit Zitat antworten