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keko, ich teile Deine Kritik daran, dass auf der Welt vieles falsch läuft. Jedoch halte ich die Art, wie Du damit argumentierst, für zumeist rhetorisch. Du kannst damit für und gegen „alles“ argumentieren.
Um die Welt besser zu machen, muss man steuern. Um in die gewünschte Richtung steuern zu können, benötigt man korrekte Informationen über die Welt. Und die liefert die Wissenschaft und nicht die Religion.
An dieser Stelle passt Arnes Posting darüber, dass wir uns laut Bibel die Welt mit all ihrem Getier untertan machen sollen. Der Mensch steht im Zentrum. Es ist nicht verhandelbar. Durch die Wissenschaft lernen wir jedoch etwas über unsere tatsächliche Stellung in der Welt, und darüber, dass Säugetiere Leid empfinden können. Dadurch ändert sich unser Umgang mit diesen Tieren, etwa, dass immer mehr Menschen über die Bedingungen der Tierhaltung nachdenken, oder sie komplett ablehnen.
Das ist das Ergebnis von wissenschaftlich erlangten Informationen und dem freien Nachdenken ohne religiöse Bevormundung.
Keine Zeit vor uns war in Deutschland so sozial, so rücksichtsvoll gegenüber Schwächeren, so tolerant gegenüber Anderen, so offen, so gerecht, so friedlich, so lebenswert. Ist da noch Luft nach oben? Jede Menge! Aber die Amtskirchen ziehen in die exakt gegenteilige Richtung. Sie wollen nur eins, nämlich: zurück.
Papst Benedikt hält ja sogar die Demokratie für einen Irrweg, den man korrigieren müsse.
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