Zitat:
Zitat von Vicky
Ist das so? Mit der Vernunft ist das so eine Sache, denn sie ist sehr subjektiv. Ein Donald Trump hält es für absolut VERNÜNFTIG, seinen "America first" Weg durchzusetzen. Seine Wähler tun das wohl auch.
Ein anderer Teil der Bevölkerung findet das höchst unvernünftig.
Wie schafft man nun einen Konsens? Was heißt das? Das wir uns nicht alle gleich entwickeln? Dass wir nicht alle gleich vernünftig sind?
Ein Waffenhändler findet es äußerst vernünftig, seine Waffen zu verkaufen, denn er will ja Geld verdienen. Wir finden das natürlich nicht.
Ich glaube wir vermischen da einiges. Vernunft kann nicht gleich gesetzt werden mit moralischen Werten.
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Das sehe ich genauso!
Deshalb ja auch meine Frage, wo die Vernunft ist, wenn wir z.B. Tiere industriell schlachten, damit unsere Bäuche noch dicker werden. Das frage ich deshalb, weil ich hier im Thread den Eindruck habe, als würden wir ohne Religion immer vernünftiger. Ich sehe nicht, dass wir irgendwie vernünftiger werden (mit etwas Abstand betrachtet).
Wir rümpfen die Nase über Menschen, die vor 800 Jahren für "Gott" in den Krieg zogen und unterbuttern im Jahr 2017 Menschen im Namen unseres neuen Gottes (des Geldes). Wir finden manches vernünftiger, weil wir davon profitieren.