Zitat:
Zitat von Klugschnacker
"Ist philosophisch gesehen Atheismus eine sinnvolle Glaubenshaltung?"
Antwort des Professors: Nein, denn auch der Atheismus kommt nicht ohne ein Wunder aus, welches die Welt hat entstehen lassen. Mit "Wunder" ist etwas gemeint, dass die Ursache des Universums ist, aber selbst keine Ursache hat. Atheisten verlassen hier die Regel von Ursache und Wirkung, die sie bei Religionen jedoch einfordern.
Meine Antwort: Die Atheisten machen keine Aussage, wie die Welt entstanden ist. Denn sie wissen es nicht. Es ist ein legitimer Standpunkt, so lange zu warten, bis man etwas Stichhaltiges in der Hand hat, und sich erst danach zu den Ursachen der Welt zu äußern. Bis es soweit ist, ist es sinnvoll zu sagen: "Ich weiß es nicht", statt sich irgendwelche Götter auszudenken.
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Es gibt mindestens 2 Arten von Atheisten. Die einen, die keine Aussagen machen (Gott und die Frage nach ihm werden einfach ignoriert oder geleugnet) und diejenigen, die eine machen, also dann wissenschaftlich argumentieren. So würde ich das aus meiner Erfahrung einteilen. Genauso wie es verschieden Arten von Gläubigen gibt, es das auch bei Atheisten so.