Zitat:
Zitat von Zarathustra
Existenz ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit Wechselwirkung.
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Deswegen habe ich extra darauf hingewiesen, dass zur Existenz auch noch die Wechselwirkung hinzu kommen muss. Glücklicherweise ist das der Fall.
Zitat:
Zitat von Zarathustra
Klar kannst Du die Bibel heute noch auf ihren empirischen Gehalt hin prüfen und wirst dann zu recht langweiligen Trivialitäten in der Beurteilung kommen.
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Komm schon, das ist ein Trick. Es spielt keine Rolle, ob Du die Realität trivial oder langweilig findest. Das berechtigt Dich nicht, Dir eine spannendere Phantasiewelt zu basteln.
Zitat:
Zitat von Zarathustra
Warum soll es deswegen anderen verboten sein, sich um eine andere, großzügigere Lesart zu bemühen, die sich dafür kaum interessiert?
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Das ist eine interessante Frage. Kann man auch eine andere Lesart verwenden, die nicht von empirischen Beweisen abhängt?
Nein, man kann nicht. Denn dann wäre es nicht mehr das Christentum. Das Christentum lässt hier keinen Zweifel. Gott ist existent und empirisch. Seine Taten können von jedem gesehen werden. Das kann ich sofort beweisen: Eine dieser Taten ist die Schaffung der Erde, und die Erde kann man ansehen. Es ist also zweifelsfrei geklärt, ob das Christentum einen empirischen Gott postuliert.
Du kannst deswegen Deine philosophisch-grammatikalischen Gedenkenübungen nicht auf das Christentum anwenden. Sobald das Christentum im Spiel ist, ergibt sich automatisch die empirische Prüfbarkeit.
