Zitat:
Zitat von Zarathustra
Wenn die Götter töten dürfen, heißt das ja erstmal gar nichts für den Menschen. Der kann sich ja weiterhin an das Gebot halten: „Du sollst nicht töten!“
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Ich sagte ja bereits, dass es eine vierstellige Anzahl von Geboten gibt, in denen die Menschen ausdrücklich zum Töten aufgefordert werden. Eine vierstellige Anzahl in einem Text mit tausend Seiten.
Als Moses dieses Gebot ("Du sollst nicht töten!") zum ersten Mal in Form von Steintafeln erhielt (manche Leser werden verblüfft sein, dass dies mehrfach geschah): Was war seine erste Tat? Las er etwa die Texte vor? Baute er einen Tempel? Zeugte er Zwillinge?
Nein, er brachte 3.000 unschuldige Menschen um.
2. Buch Mose, Kapitel 32, Vers 27-28:
[Moses sagt zum Volk:] Jeder lege sein Schwert an. Zieht durch das Lager von Tor zu Tor! Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten. Die Leviten taten, was Mose gesagt hatte. Vom Volk fielen an jenem Tag gegen dreitausend Mann.
Und Ismael rief: "Das heißt aber noch lange nicht, dass Mose ein Mörder und Saukopp ist! Wahrlich, ich sage Euch: Die normative Bedeutung einer Handlung ergibt sich nicht über die Werthaftigkeit der Wesensnorm! Denn siehe, diese unterliegt der transzendenten Bewusstseins-Wahrnehmung im vierdimensionalen Wertebezug! Also bitte, das ist Allgemeinbildung!"
Da schlugen sie ihm den Kopf ab.
