gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
Triathlon Trainingscamp Südbaden
Triathlon Trainings-
lager Südbaden
Triathlon Trainingslager Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
04.-07.06.2026
EUR 299,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Trail to Nirvana
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 24.05.2017, 21:49   #734
rundeer
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.03.2014
Beiträge: 1.958
Die Ruhewoche nach diesem Block war etwa wie immer. Erst fühlte ich mich gut und der Körper wollte sich weiter bewegen. Dann wurde ich am Donnerstag und Freitag eher schlapp. Am Samstag weckte ich mich mit kurzen Sequenzen wieder etwas auf.

Am Sonntag waren dann die Schweizermeisterschaften im Duathlon über spannende 4-16-4-16-4 km. Einige starke Athleten waren an der Powerman EM und daher abwesend. Aber mit den Triathlonprofis Ronnie Schildknecht und Ruedi Wild und anderen starken Duathleten war eine starke Anfangspace vorprogrammiert.

Beim Einfahren merkte ich, dass sich mein Schalthebel etwas löste, aber es blieb keine Zeit mehr um den wieder richtig zu versenken. Ich musste also vorsichtig sein. Zudem war auch der Magen nicht richtig entleert. Die Vorzeichen waren nicht so ideal. Vor dem Start merkte ich, das ich für so einen Intervallduathlon noch gar kein Format auf der Uhr habe und manuell hätte das zu viel Zeit gekostet. Ich hab also die Uhr ausgezogen und meinem Vater in die Hand gedrückt. Alleine das Gefühl sollte nun zählen.

Am Anfang lief ich gleich mit der Spitzengruppe und den beiden starken Triathleten mit. Nach einem Kilometer liess ich mich zurückfallen, weil es das ja irgendwie nicht sein kann. Zu gefährlich. Trotzdem kam ich in guter Position in die Wechselzone und die Radbeine waren ganz OK. Der Schalthebel löste sich aber immer mehr und ich musste vorne mit beiden Händen schalten.

Beim zweiten Lauf kamen etwas Magenprobleme auf, aber sie verschwanden wieder und ich machte einige Plätze gut. An der Spitze einer kleinen, legalen Gruppe ging es zum zweiten Mal aufs Rad. Dann hab ich Depp eine Abzweigung nicht gesehen. Ich merkte es sogleich, musste aber abbremsen, umdrehen und wieder beschleunigen. Die Gruppe war weg und ich fuhr alleine fertig. Zwar waren die Beine weiterhin gut, aber ich verlor natürlich weiter etwas Zeit. Erleichtert, dass zwar alles lose war aber immerhin noch die ganze Schaltung dran hing, kam ich zum letzten Mal in die Wechselzone.

Beim letzten Lauf fühlte ich mich gut und konnte noch zwei Plätze gut machen, ohne dass ich ans absolute Limit ging. Das reichte dann noch für Gesamtrang 10 und Podest in der Altersklasse.
Wäre alles ideal gelaufen, hätte da mehr drinliegen können. Gerade in der overall Wertung. Aber wann läuft es schon ideal? Gerade in so einem Format. Leistungsmässig bin ich allerdings im grossen und ganzen zufrieden.

Zu denken geben mir irgendwie die Magenprobleme beim Duathlon. Die Haltung auf dem Rad und dann wieder schnell laufen ist irgendwie verzwickter als ich gedacht habe.

Bald starten die Bergläufe. Die Wochen werden dann nach folgedem Schema ablaufen:
am Mittwoch eine Bahneinheit, am Sonntag ein Wettkampf und dazwischen lockere Umfänge.

Jetzt steht erstmal ein verlängertes Wochenende an, welches ich mit meinem Radverein auswärts verbringen werde. Die Laufschuhe nehme ich natürlich auch mit.

Heute war ich zudem auf der Bahn: Vo2max Einheit 3. Die 5x1200m waren zwar langsamer als letztens die Tausender, aber man kann ja nicht immer einfach so schneller rennen. Und es waren immerhin alle unter einer Pace von 3:10 pro km.

Grüsse
__________________
10 km: 30:48 - hm: 1:06:40
rundeer ist offline   Mit Zitat antworten