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Alt 16.05.2017, 16:26   #1387
TriMartin
Szenekenner
 
Registriert seit: 11.08.2009
Beiträge: 200
Zitat:
Zitat von JENS-KLEVE Beitrag anzeigen
Ja ich kann den Ärger bestätigen:

2. Gesamtschulen und Sekundarschulen
Gut funktionierende Hauptschulen werden trotz guter Anmeldezahlen geschlossen, ich bin persönlich betroffen. Auch Realschulen und Gymnasien sollen begrenzt werden um besagte Schulen künstlich aufzufüllen.

Edith: http://www.kleveblog.de/schul-lotto-...o-vor-rathaus/
Im Jahr 2011 haben sich in NRW die CDU, SPD und die Grünen unter Führung von Frau Löhrmann auf den sogenannten Schulkonsens geeinigt. Dieser gilt bis 2023 und schreibt die grundsätzliche Schulstruktur in NRW fest.
Auszug aus Wikipedia:
Als Schulkonsens wird in Nordrhein-Westfalen (NRW) der schulpolitische Kompromiss vom 19. Juli 2011 bezeichnet, mit dem ein jahrzehntelanger Streit um die Schulstruktur beendet wurde. Zur Vorbereitung hatte Schulministerin Sylvia Löhrmann eine Bildungskonferenz eingesetzt, an der die am Bildungswesen beteiligten Organisationen und die im Landtag NRW vertretenen Parteien teilgenommen hatten. Es ging um die Frage, wie bei weiter zurückgehenden Schülerzahlen ein leistungsfähiges und ortsnahes Schulangebot aufrechterhalten werden kann.

Im Ergebnis verzichtete die Koalition (SPD und Bündnis90/Die Grünen) auf die Einführung der Gemeinschaftsschule, während die CDU einwilligte, die „Hauptschulgarantie“ in der Landesverfassung aufzuheben. Als neue zusätzliche Schulform der Sekundarstufe I wurde die Sekundarschule verabredet.

Der Schulkonsens wurde umgesetzt durch die Änderung der Landesverfassung NRW vom 25. Oktober 2011 (GV. NRW. S. 499) und durch die Änderung vom Schulgesetz NRW vom 25. Oktober 2011 (GV. NRW. S. 540).

Auszug aus dem NRW Bildungsportal:
Mit diesem Schulkonsens beendeten die drei Parteien eine jahrzehntelange, teils erbittert geführte Auseinandersetzung um die richtige Schulstruktur. Der Schulkonsens enthält als wichtigstes Element die neue Sekundarschule als neue Schulform des längeren gemeinsamen Lernens. Außerdem wurden Gesamtschulgründungen erleichtert. Welche Schulen wo entstehen, entscheiden die Kommunen vor Ort – und müssen sich dabei am Elternwillen und am Bedarf orientieren.
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