gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
4 Radtage Südbaden
4 Radtage
Südbaden
4 Radtage Südbaden
Keine Flugreise
Deutschlands wärmste Gegend
Kilometer sammeln vor den Wettkämpfen
Traumhafte Trainingsstrecken
Training auf dem eigenen Rad
30.04..-03.05.2026
EUR 199,-
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Da fasse ich mir echt an den Kopf…
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 05.05.2017, 21:03   #5794
Jörn
Esst mehr Gemüse
 
Benutzerbild von Jörn
 
Registriert seit: 22.09.2006
Beiträge: 3.499
Zitat:
Zitat von Trimichi Beitrag anzeigen
Die Bibel ist meiner Meinung nach kein Werk das man wissenschaftlich sezieren muss.
Warum nicht? Du müsstest doch ein Interesse daran haben, so viel wie möglich über die Bibel zu erfahren. Immerhin ist sie das Wort Gottes, des Schöpfers unseres Universums.

Ich habe eine Hypothese, warum Dir der Wahrheitsgehalt und die exakte Bedeutung der Bibel egal sind: Weil Du die Bibel nur benötigst, um Deine ohnehin vorhandenen Überzeugungen zu glorifizieren. Du liest jene Stellen, die Dir gefallen; und Du ignorierst jene Stellen, die Dich ins Wanken bringen würden. Dein Gott sagt aus diesem Grund scheinbar genau das, was Du ohnehin für richtig hältst. Im Grunde ist es eine Form von Selbstgerechtigkeit. Sorry, wenn ich so direkt bin; Du hattest mich gefragt.


Zitat:
Zitat von Trimichi Beitrag anzeigen
Was stört dich daran, dass manche an die heilige Schrift glauben?
Mich stört daran, dass die Christen in fast allen Fällen nicht wissen, was überhaupt in der Bibel steht. Man kann logischerweise nicht an Inhalte glauben, die man nicht kennt. Die Gläubigen glauben nicht an die Bibel, sondern an die Kirchen. Und ich kann nichts Heiliges an den Kirchen erkennen. Ganz im Gegenteil sehe ich, wie schädlich die Kirchen gewirkt haben und noch heute wirken. Die Kirchen sind ein Ergebnis der Scharlatanerie. Das stört mich.


Zitat:
Zitat von Trimichi Beitrag anzeigen
Meiner Auffassung nach stehen dort viele gute Worte. Oder etwa nicht?
Oder eben nicht. Die hübschen Verse machen nur einen geringen Teil aus, meist aus einem garstigen Zusammenhang gerissen, der geflissentlich in der Sonntagspredigt weggelassen wird. Der weitaus größte Teil ist eine wütende Aneinanderreihung von Abartigkeiten (und obendrein sterbenslangweilig).


Zitat:
Zitat von Trimichi Beitrag anzeigen
Natürlich sind manche Texte nicht mehr ganz zeitgemäß.
Was ist der Maßstab dafür? Meine Hypothese ist, dass erneut Selbstgerechtigkeit ein großer Teil dieses Maßstabs ist. Was Dir in den Kram passt, ist gut und zeitgemäß. Was Dir nicht gefällt, ist schlecht und nicht mehr zeitgemäß. Ist das nicht eine Form der Selbst-Glorifizierung?

Wenn Gott wirklich der Urheber der Bibel wäre, dann würde er sicher ein Update herausbringen, sobald er es für angebracht hielte. Bist dahin ist die Bibel verbindlich. Woher nimmst Du also Deine Autorität, bestimmte Teile der Bibel außer Kraft zu setzen?


Zitat:
Zitat von Trimichi Beitrag anzeigen
Nach Jahrhunderten der Dogmatisierung schlägt meiner Privatmeinung nach heutzutage das Pendel in die andere Richtung aus indem eben zuviel der Wissenschaft gehuldigt und zu wenig der Religion nachgegangen wird.
Was wäre ein Beispiel für dieses "Zuviel an Wissenschaft"? Und was wäre ein Beispiel für ein "Zuwenig an Religion"?

Jörn ist offline   Mit Zitat antworten