Trainieren wollen aber nicht können ist zwar blöd, aber immerhin hat man Zeit zum Pläne schmieden.
Bisher war (und ist) mir die Peak/Taper-Phase für einen Ultralauf noch nicht so recht klar. Ich habe bis jetzt an eine an meine Triathlonerfahrungen angelehnte Art gedacht und damit geplant. Das waren immer drei Wochen, in denen ich mehrere Renn-Simulationen trainiert habe, mit abnehmender Dauer und teils hoher Intensität.
Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um diese Planung über Bord zu werfen oder zumindest gründlich zu überdenken. Denn erstens komme ich durch die fehlende Woche eh nicht in meinem Wunschrhythmus auf den Punkt dorthin (wobei ich das noch irgendwie drehen könnte) und zweitens habe ich in den letzten Monaten festgestellt, dass die Beine anders (weniger) gestresst sind, als beim Triathlontraining.
Nach langen Einheiten waren meine Beine früher über mehrere Tage geschädigt. Bloßes Anspannen war schon schmerzhaft. Rad fahren ist einfach ein Sport, der brutal in die Beine geht und die langen- und Koppelläufe in der Ebene tun ihren Teil dazu. Beim Trailen merke ich das nicht in diesem Maße, da ist man eigentlich relativ schnell wieder fit. Darum nun der Gedanke, die Trainingsblöcke bis eine Woche vor dem Rennen zu planen.
Meine jetzige Idee sieht jedenfalls so aus, vorausgesetzt, ich kann ab Samstag/Sonntag wieder trainieren. Block 3 werde ich dann eher locker angehen zu Beginn. Block 4 soll mit Monsterumfängen glänzen, Block 5 eher mit Tempo.
Jetzt leg ich mich wieder hin, mir brummt schon der Schädel...