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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - US-Rosenkrieg zwischen Rahmenhersteller Dimond und Langdistanz-Pro Jordan Rapp
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Alt 28.04.2017, 12:59   #26
Matthias75
Szenekenner
 
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Registriert seit: 12.12.2010
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Beiträge: 5.319
Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
Ich denke, in erster Linie hat Dimond sich mit dieser schwachsinnigen Aktion selbst geschadet:
Rapp: "I received a letter from a lawyer in Iowa demanding that I make a payment of $150,000 - roughly 17 times the total amount Dimond had paid me over two years - or that Dimond would pursue legal action against me from breach of contract. At roughly the same time, Diamondback received a similar letter, only demanding $350,000, for signing me".

Forderungen über 500.000 Dollar, weil er einen kleinen Teil seines 9000(?) Dollar-Vertrages nicht erfüllt?
Da müssen sie mit destruktiven Reaktionen rechnen.
Klar hat sich Dimond damit keinen Gefallen getan und würde, wenn Rapp nur die von dir genannten Fakten genannt hätte, in der Öffentlichkeit ziemlich dumm dastehen (bzw. tut dies auch).

Unabhängig davon ist aber, dass Rapp in der Öffentlichkeit Äußerungen getätigt hat, die dem Ruf und vielleicht auch dem Absatz von Dimond extrem schaden können. Damit hat sich Rapp unabhängig von den oben genanntne Streitigkeiten sehr angreifbar gemacht:

- Sollte sein Vertrag vom Gericht als noch gültig angesehen werden, stellen die Aussagen vermutlich einen Vertragsbruch dar, da Rapp vertraglich dazu verpflichtet sein dürfte, sich positiv oder zumindest nicht negativ über die Produkte zu äußern.

- Sollte der Vertrag nicht mehr gültig sein, also eine Kündigung/Auflösung erfolgt sein, wären die Aussagen dennoch wettbewerbsrechtlich relevant, soweit Rapp diese nicht 100% beweisen kann.

Unabhängig vom Ausgang der Streitigkeiten um den Vertrag dürfte Rapp also durch seine Aussagen weitere Probleme an der Backe haben. Zudem dürfte sein Verhalten auch bei zukünftigen Sponsoren Fragen aufwerfen...

M.
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