Zitat:
Zitat von Zarathustra
Bisher hat das Produktivitätswachstum die demographische Entwicklung dauerhaft bei Weitem übertroffen. Warum sollte das in Zukunft anders sein? Wir werden im Jahre 2029 aller Voraussicht nach ein höheres BIP pro Kopf haben als heute. Es wird also nicht der Fall sein, daß wir uns irgendetwas, etwa die Rente, prinzipiell nicht leisten könnten, sondern es geht rein darum wie die Verteilung organisiert werden soll. Daß es dabei natürlich erhebliche Interessenskonflikte gibt, ist ebenfalls klar.
Zu bedenken ist aber, daß alle diese sich im Gange befindlichen Veränderungen nicht wie eine Naturkatastrophe über uns hereinbrechen, wie manchmal der Eindruck erweckt wird. Vielmehr ließen sie sich durch politische Maßnahmen begleiten und in die rictigen Bahnen lenken. Dazu wäre aber ersteinmal ein vernünftiger Diskurs über die eigentliche Problemlage (die Interessenskonflikte in der Verteilungsfrage) von Nöten.
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. Das Argument des Produktivitätswachstums wurde wieder mal von den Gleichen beharrlich weggelassen bzw. ignoriert und von diesen SportskollegInnen zum X-ten Mal ausschliesslich der Demografiefaktor gegen eine umlagenfinanzierte Rente ins Feld geführt, was mich etwas müde macht, mich an solchen sich wiederholenden Diskussionen zu beteiligen, weil das Argument auch in der nächsten Rentendiskussion ignoriert werden wird, nur weil CDU/SPD/FDP/Grüne/AFD es im Interesse der privaten Versicherungs-/Finanzwirtschaft auch tun.
Meine Freunde, welche sich mit dem Erspartem relativ spät im Berufsleben noch in die gesetzliche Rentenversicherung "einkauften", bereuten diese Entscheidung auf jeden Fall nicht. Sie wählten die sicherste, optimalste Altersversicherung am Markt
