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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Artikel: Wie viel Doping verträgt der Triathlon?
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Alt 11.09.2008, 08:40   #70
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 9.769
Hallo Harald!

Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Wrestling ist eine Nische und bietet kein tragfähiges Geschäftsmodell.
Für ein funktionierendes Geschäftsmodell ist es nicht entscheidend, wieviele davon leben können. Ein "funktionierendes Geschäftsmodell" ist keine volkswirtschaftliche Sichtweise sondern eine Betriebswirtschaftliche. Es gibt 1000 Geschäftsmodelle, die nur(!) in Nischen funktionieren und nur für kleine Unternehmen mit überschaubaren Kostenstrukturen, da Nischen oft nicht stärker tragfähig sind. Im Wrestling wird gut Geld verdient. Der größte Anbieter WWE ist börsennotiert. http://www.shareholder.com/wwe/stock.cfm


Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Den Kampf gegen Doping wird man niemals wirklich gewinnen, so wie es niemals ein Fußballspiel ohne Fouls geben wird, aber man muss ihn immer (mit den jeweils modernsten Methoden) weiterkämpfen, um die Zahl der Betrüger auf einem gewissen, hoffentlich gerade noch erträglichen Level zu halten

Also ein Foul ist ja nicht gleich ein Foul aber Doping ist Doping. Gewisse Fouls gehören zum Fußball dazu - das ist Teil des Sports, auch wenn es nicht regelkonform ist. Oder in einer anderen Sportart - Basketball: Das Foulen des Gegners um ihn an die Freiwurflinie zu holen und dann Ballbesitz zu erlangen. Das ist halt Taktik und macht Endphasen spannend.

Ein Kopfstoß, eine Schwalbe, eine Tätlichkeit oder so ist was anderes. Und das man Doping nicht in den Griff kriegen wird halte ich schlicht für reinen Pessimusmus. Du unterschätzt die Kraft der Zukunft. Die Gentechnologie (oder welche Technologie auch immer) wird uns da noch Methoden an die Hand geben. Wer hätte denn an die Geschwindigkeit der Sequenzierung geglaubt? Es wird eine methode geben, die es ermöglicht einen Musterabgleich zu fahren. man wird dann sehen, dass dieser Athlet seinen Körper "irgendwie" verändert hat. Zwar nicht wie, aber das ist ja egal.

Triahtlon erlebt "gerade" einen Boom. Freuen wir uns doch darüber, dass dem so ist. Einfach ist es mit Triathlon im Sponsorenumfeld heutzutage eh nicht. Das hat aber viele Gründe. Schwimmen, Radfahren und Laufen sind als Dopersportarten bekannt. Sowohl die Fußball WM2006 als auch die EM in A/CH hat viele Sponsorengelder verschlungen. Die fehlen in anderen Sportarten.

Ein gedopter Stadler oder Al-Sultan oder wer auch immer die Protagonisten in der allgemeinen Wahrnehmung der Bevölkerung sind, würde in Deutschland einen Super-Gau für diese Entwicklung bedeuten. den Sport würde es aber weiter geben.

Auch der Radsport wird wieder kommen. Radsport ist grundsätzlich (im Moment wohl erh nicht) ein tragfähiges Geschäftsmodell. Als solches ist er identifiziert und bekannt. Sollte Armstrong tatsächlich bei der TdF fahren, wird es wieder einen Aufschwung z.B. bei den Quoten geben. Die Leute wollen Helden und Rekorde sehen sehen und die Sponsoren wollen Präsenz sehen. Nur keine will vorgehlten kreigen, sein Protagonist gedopt hat. Insofern ist es m.E. ein Irrtum, dass Sponsoren ein interesse an einem sauberen Sport haben. Die haben ein interesse daran, dass keine Erwischt wird und schlechte Publicity mit der Marke assoziiert wird. Hauptsache die Reichweite des Sponsorings und das Image stimmt. Ist doch wirklich sowas von egal ob sich da ein "Werbeobjekt" Epo reoinpfeift oder nicht.

peace Helmut
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