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Die von FuXX genannten 0,5 Sekunden scheinen mir beim Vergleich einer optimalen Rollwende mit einer optimalen Kippwende auf jeden Fall realistisch. Bei nem 1000m Wettkampf auf der Kurzbahn sind das ca. 20 Sekunden. 20 Sekunden muss man m.E. erstmal rausholen, wenn man sich auf die Optimierung eines anderen schwimmtechnischen Elemts (für die Dauer die das Erlerenen der Rollwende benötigt) konzentriert.
Die Frage für uns Triathleten ist ja: Lohnt der Aufwand eine gute Rollwende zu lernen?
M.E. sind direkte und indirekte Vorteile der Rollwende:
a) Du kannst in einer stärkeren Gruppe schwimmen/trainieren
b) Koordination/Orientierung wird geschult
Nachteil für Triathleten ist sicher der Aufwand bis zur Erlernung. Aber wieviel Aufwand ist das denn nun wirklich? Kann einer aus Erfahrung berichten?
Was ich überwiegend für einen Irrtum halte ist, dass man bei einer richtig ausgeführten Kippwende so viel mehr Luft kriegt. Auch bei der Kippwende gleitet man nach dem Abstoßen unter Wasser. Und bei einer richtig ausgeführten Rollwende atmet man auch nochmal bevor die Wende eingeleitet wird.
Ich habe mir fest vorgenommen heuer Weihnachten Zeit für die Rollwende zu investieren.
Grüße Helmut, der keine der beiden Wenden g'scheit kann.
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