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Planlos,
meinen ersten Tria 2010 überstanden und dann doch beim Triathlon hängen geblieben. Im ersten Jahr noch sehr wild und ohne Hirn trainiert, ging es ab 2011 dann eher professioneller weiter.
Hatte dann so ziemlich alles greifbare zum Thema Triathlon in mich aufgesogen, wobei die Recherche von Filmen (Arnes Video Plattform...), Zeitschriften und Internet das Zigfache an der verbrachten Trainingszeit überstieg. Nun war ich richtig süchtig nach all den Infos aus der Sportwelt.
Trainiert hatte ich trotzdem eher nach Körpergefühl, Lust und Laune und oft auch gegen sportwissenschaftliche Weisheiten. In der Summe lieber zu hart und schnell als zu lasch und langsam. Hatte mir dann aus den gesammelten Informationen ein ganz grobes Trainingsgerüst selber zusammen gebastelt und erstellte mir zum Teil auch eigene Trainingsmethoden, die folgend richtig gut wirkten.
Mit der Zeit verstand ich immer mehr, wie mein Körper funktioniert. Es waren spannende Jahre der sportlichen Selbsterkenntnis.
2016 wollte ich noch einmal alles bis dahin erreichte toppen, doch dann der Crash ...
und das vorläufige Aus.
Ob es nach Plan und mit Trainer vielleicht noch erfolgreicher gelaufen wäre? kann sein,
aber garantiert für mich mit viel weniger Spaß und Selbsterfahrung. So waren meine sieben Triathlonjahre mit insg. 11 LD + 9 MD in der Summe trotzdem erfolgreich und für mich eine super Lebenserfahrung.
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Geändert von locker baumeln (29.03.2017 um 21:23 Uhr).
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