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Naja, also es geht mir nicht um die Frage, ob ich denn mit meinem tollen Rad überhaupt auf die Rolle gehen würde. Auch die Einwände, dass das Salz im Schweiß am Rad einiges anrichten kann, finde ich ja alles nachvollziehbar. Aber das sind Gründe, die euch persönlich davon abhalten. Es gibt aber bestimmt auch genug Leute, die ihr normales Rad auf der Rolle nutzen.
Mir geht es hier darum, dass ein Hersteller erst auf Nachfrage sagt, dass er nicht für Schäden am Rad haften will, wenn diese durch das Training auf der Rolle verursacht wurden. Dabei handelt es sich um einen Hersteller, der auf seine Rahmen 6 Jahre Garantie gibt.
Meines Erachtens sind Rollentrainer ein vollkommen gängiges und notwendiges (@Hafu: andere Ansichten absolut vertretbar) Trainingsgerät. Da muss man doch erwarten können, dass ein Hersteller entweder vor dem Kauf darauf hinweist, dass man sein Rad bitte nicht auf einer Rolle verwenden soll oder lässt es und ich kann von der Verwendungsmöglichkeit ausgehen.
Es kann doch nicht so überraschend sein, dass Leute auf der Rolle trainieren wollen. es wäre ja auch vollkommen in Ordnung, wenn Canyon es testet und dann in den AGB oder sonstwo schreibt "kein Rollentraining". Dann weiß ich das vor dem Kauf und muss es akzeptieren. Aber hier erfolgt gar kein Hinweis, sondern -und jetzt komme ich wieder zu meinem Anfangsposting- der Hersteller wirbt mit Athleten auf Rollentrainern und vertreibt diese Rollen dann auch noch und sagt dann auf Nachfrage, dass dieser gebrauch nicht vorgesehen ist.
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