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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Rechtsruck in Deutschland?
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Alt 16.02.2017, 19:13   #1045
qbz
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.764
Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer Beitrag anzeigen
Ich stieß soeben auf diese Analyse. Zeigt m.M.n. recht gut einige Gründe, warum (nicht nur in Deutschland) die Menschen sich von den etablieren Parteien abwenden - und dann leider zu oft nur noch die äußersten Rechten finden. Es wäre Zeit für vernünftigere Alternativen, als z.B. die AfD., aber woher nehmen?
"Linke und Radikalfeministinnen haben die Gesellschaft zu ihrer Spielwiese für minoritäre Bedürfnisse gemacht. Gender-WCs sind wichtiger als Arbeitsplätze und intakte Schulen. Der grundsätzliche Fehler von Linken, Liberalen und Minderheiten-Lobbyisten ist es, Allgemeinpolitik auf identitäts*politische Fragen zu reduzieren. So sieht es auch Mark Lilla, Professor für Ideengeschichte an der Columbia-Universität. Die Konzentration auf Minderheiten wie Latinos, Schwule und Lesben sei an den Themen der Mehrheiten vorbeigelaufen: Arbeit und Arbeitsplatzverlust, sozialer Abstieg, schlechte Infrastruktur. Das gilt auch für eine abgehobene Sexismusdebatte."


Man fragt sich schon, ob der Verfasser des Kommentars, ein emeritierter Soziologie Prof. jemals ein Programm der Linken gelesen hat. Im Mittelpunkt ihrer Politik stehe soziale Gerechtigkeit, Umverteilung von oben nach unten, Bildung und Gesundheit. Lieber diffamiert man, als korrekt zu charakterisieren. (was den Rechtsruck begünstigt)

Ps: Witzigerweise beschäftigte sich Walter Hollstein selbst in der Hauptsache mit dem "Mann" und der "Männlichkeit" (idenditätspolitischen Themen) als Gegenstück zum Feminismus in seinen Publikationen.

Geändert von qbz (16.02.2017 um 19:28 Uhr).
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