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Ein herrliches Luxusproblem.
Über Jahrtausende war es schwer, kaum oder oft gar nicht möglich für Alle genug zu Essen zu finden, zu jagen oder anzubauen. Noch in den 60'er Jahren hat ein deutscher Haushalt fast 50 % seines verfügbaren Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen. Das waren Probleme!
Jetzt können wir von allem zu viel produzieren, das Volk will einen Kilo Hühnerbrust für 4,99 € und bekommt ihn auch für 4,99€. So what? Und wer sich bewusster ernähren will, findet seine Wege dahin. Und die Hühnerbrust kostet dann halt 32,99 € das Kilo oder wird ganz weg gelasssen. Wo ist das Problem?
Ich neige ja dazu, von Okt-Dez eher fleischig, KH-lastig, schokoladig und allgemein unbewusst zu Essen. Alles rein was Spass macht und am besten noch 'nen guten Roten drauf. Irgendwann macht das alles aber keinen Spass mehr, also wird im Jänner umgestellt. Fühl mich super nach den ersten vier Tagen und freue mich schon auf den Oktober, wenn wieder umgestellt wird....
Wir haben genug zu essen, DAS ist wichtig. Was der Einzelne aus seinem Leben macht, sollte ihm zunächst einmal selbst überlassen werden. Und die böse Lebensmittelindustrie ist vermutlich auch nicht viel schlimmer als VW und die Deutsche Bank.
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