Zitat:
Zitat von dasgehtschneller
Wenn man die Nummer nicht wirklich sichtbar montiert hat und somit nicht als S-Pedelec zu identifizieren ist, oder eine Komponente nicht ganz den Vorgaben entspricht, ist man rechtlich gesehen etwas weniger illegal unterwegs als mit einem getunten Pedelec.
|
Das ist natürlich, siehe mein Beitrag oben, eher spekulativ.
Immerhin wissen wir, wasses kostet ohne Versicherungskennzeichen: ein Kunde, der meinte, das Schildchen lieber in der Tasche zu transportieren, um damit weiterhin den Altmühltalradweg zum Touren benützen zu können, war 800Öre los.
Pro Nase.
Seine Frau hatte natürlich das Nummernschild auch nicht dran und die Ausrede mit 'Verloren' zog nicht so wirklich.
(Eventuell auch, weil man beiden Versicherungssschildchen ansah, dass sie noch nie montiert waren...)
Wir haben ne zeitlang fast alle verkauften 'Schnellen' zurückgebaut auf 25km/h weil die dynamischen Rentnertypen, die 'natürlich die schnelle Version' wollten, einsahen, dasses mehr Verdruss als Benefit bringt.
Wer Vorteile hat: Pendler mit 20-30km oneway überland inkl. ein paar Höhenmeter, alles Landstrasse bzw. kein oder kaum Radweg, auch im Winter problemlos befahrbar und/oder ordentlich geräumt und gestreut.
Wie oben geschrieben: Spikereifen ist nicht, da nicht eingetragen.
Und wie oben geschrieben: ich hab noch von keinem glaubhaft gelesen, dass er tatsächlich mit nem schnellergemachten Ebike aufgeknöpft worden wäre, aber ich kenne persönlich Leute, die mitm schnellen Modell wegen irgendnem Schice (falscher Helm, Spiegel fehlt/beschädigt, Bereifung geändert) mindestens Ärger gehabt und teilweise recht ordentlich gelatzt haben.
Aber gut, muss jede/r selbst wissen.
Zitat:
Zitat von TriVet
Für so nen Hai da kann ich mir auch für 4 Mille so ein Stromer ST1 in neu holen...
|
Ich dachte, du wolltest ein Ebike und nicht ne Immobilie.
Gegen nen Stromer sind ja sogar die Bosch-getriebenen Räder noch materialisierte Beispiele für Zuverlässigkeit...
Zitat:
Zitat von Lux
Hi Sybi,
ich habe auch teilweise Probleme mit den Knien.
Bei welchen Antrieb ist der Q-Faktor am günstigsten? Also wo sind die Pedalen möglichst gering zusammen?
|
Ehrlich gesagt: ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass ich aufm Flyer draufhock wie n Cowboy aufm Pferd.
Messen kann ich dirs am Panasonic Next Generation, am aktuellen Bosch und Yamaha, das wird aber nächstes Jahr.
Allerdings muss das nicht am Q-Faktor (allein) hängen.
Da man mitm Ebike eh schneller und kraftsparender unterwegs ist, neigt man dazu, beim Einstellen der Sitzposition nachlässig zu werden. N bissl zu tief, n bissl zu weit hinten und schon kneifts im Knie. Schau dir mal die Rentnertypen an, die mit ner gefühlt 30er Kadenz und 25Klamotten an dir vorbeirauschen. Die bleiben teilweise im Kurbel-OT fast mitm Knie am Kinn hängen (überspitzt formuliert)(machen das aber teilweise, um bequem im Sitzen mit beiden Füssen aufn Boden zu kommen).
Bei den paar Metern zum und vom Einkaufen reichts denen aber auch.
Zitat:
Was empfiehlst du für eine Beleuchtung?
Ist wahrscheinlich eine Bastellösung, oder?
|
No way. Bei genug Strom am Rad ein für die Bordspannung geeigneter Bumm&Busch Fly IQ oder Cyo vorne und hinten, was sich halbwegs in die Linie fügt.
Ggf. ist für vorne ein Supernova besser, da hatte ich mal ein arges Malheur mit nem BUMM, der nicht gescheit funktionierte. Der Radhersteller verriet mir dann, dass der Supernova (E3 oder wie das Hyper-Hyper-Modell hiess) mehr Spitzenspannung, die deutlich über der Bordspannung vom Rad lag, verträgt und deshalb der Einzige sei, der vernünftig funktioniert. Kann mich aber leider nimmer genau dran erinnern, was da Sache war und wieso die Busch&Müllers nedd gingen.