Zitat:
Zitat von NBer
...das muss doch n blinder mitm krückstock sehen... ...dazu fehlt mir die fantasie...
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Sensorische Erfahrungen mittels Gehhilfen und mangelnde Vorstellungskraft sind bei der Beurteilung von Sachverhalten keine Grundlagen, die ich hilfreich oder akzeptabel finde.
Ich habe überhaupt keine Motivation, an der vorherrschenden Interpretation der Ereignisse zu rütteln. Dazu erscheinen mir diese zu plausibel erklärt.
Ich störe mich aber daran, dass man kritische Anmerkungen von Leuten, obwohl diese augenscheinlich im relevanten Fach qualifiziert und erfahren sind, pauschal als "Unfug" abtut.
Es wäre z.B. für mich - und ich vermute mal für einige andere auch - einfach mal interessant, einen Hinweis zu bekommen, wo man den Autoren vorsätzliche inhaltliche Täuschung oder unsaubere Argumentation vorwerfen kann. Das rein zum Zwecke des persönlichen Erkenntnisgewinns, selbst wenn ich die Details vielleicht nicht verstehe.
Ich sehe natürlich, dass man sich dafür die Mühe machen müsste, den einen oder anderen Punkt genauer anzuschauen. Wenn aber doch die Unzulänglichkeit für den Kundigen so offensichtlich ist, sollte jemand, der den entsprechenden fachlichen Background hat und sich schon einmal damit beschäftigt hat, dafür nur wenige Minuten investieren müssen.
Ich habe inzwischen natürlich selbst schon einmal gegoogelt, bin dabei aber nur auf Kritik an formalen Punkten gestoßen, z.B. dass es keinen
peer review gab, dass in einem Magazin publiziert wurde, oder daran, dass die Autoren angeblich den "Truthers" angehören. Damit scheint automatisch keine Notwendigkeit mehr zu existieren, sich mit dem Artikel selbst auseinandersetzen zu müssen, was ich, mittlerweile ja etwas neugierig geworden, bedauernswert finde.
"The goal of sophistry is to convince somebody that you're right. The goal of philosophy is to discover the truth." 