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Alt 24.10.2016, 21:45   #4444
zappa
 
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Interessant finde ich folgende Fundstelle.

Dabei schicke voraus, dass die (vielen verschiedenen) Religionen bzw. Kirchen (und kirchlichen Institutionen) in der Vergangenheit viele grausige Dinge getan haben und heute noch viel Anlass für berechtigte Kritik besteht.

Gleichzeitig geht heute in vielen Fällen unter, dass auch viel positive Leistung von Menschen im Rahmen von kirchlichen Organisationen und Gemeinden geleistet wird. Sie sind dabei weder für die vergangenen, noch die aktuellen Grausamkeiten verantwortlich. Dazu die Fundstelle (zit nach Dierck Schaefers).

Der Holländer Jaap van Sar schreibt am Ende seiner empirischen Analyse: "Schlussendlich ging es nicht um Arbeitsstunden oder um Geld, sondern um das Engagement der Menschen in ihrem Lebensumfeld. Ihr Einsatz kommt aus dem Herzen."

Van Sar untersucht den „Social-return-on-investement“(SROI) entlang des Engagements in den protestantischen Gemeinden von Utrecht zu Beginn des Jahres 2004. Was wird jeweils getan, wie viele Personen sind beteiligt, mit welchem Stundenaufwand im Jahr? Für jede Aktivität wurde ein Preis angesetzt, der dem der Tätigkeiten der staatlichen Einrichtungen für häusliche Pflege entspricht.

Nach dieser Studie haben die Hauptamtlichen und Freiwilligen der beteiligten Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen in Utrecht einen Leistungsumfang erbracht, für den 258 Vollzeitstellen anzurechnen sind. Da in der Studie nur Tätigkeiten gewertet wurden, die sonst von anderen Einrichtungen der Gesellschaft hätten erbracht werden müssen, geht man nur von 136 Vollzeitstellen aus, die auf das Jahr gerechnet einem Wert in Höhe von 8.250.00 EUR entsprechen. Für diese Leistung hat die Protestantische Kirche in Utrecht deutlich weniger aufgewendet, nämlich 3.700.00 EUR. (Die Anrechnung aller 258 Vollzeitstellen würde fast 16.000.000 EUR ergeben.).

Staatliche Stellen waren durch die Unterstützung ausgewählter Aufgaben und durch ihren Beitrag zur Erhaltung kirchlicher Gebäude finanziell beteiligt. Die Studie belegt, dass der Staat bzw. die Gesellschaft dafür einen ansehnlichen Gegenwert erhielt. Es wurde auch deutlich, dass die Mitglieder der Protestantischen Kirche in Utrecht sich nicht nur in kirchlichen oder kirchennahen Organisationen engagieren, sondern aus ihrem Selbstverständnis heraus auch ehrenamtlich in anderen Zusammenhängen. Soweit die Studie. Ähnliche Untersuchungen gibt es für Apeldorn und Zürich.
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