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@tomcat:
Nicht automatisch. Wenn Kinder aus welchen Gründen auch immer nicht bei den leiblichen Eltern sein können, dann muss jemand gefunden werden, zu dem das Kind eine Bindung aufbauen kann. Jemand der liebevoll und wertschätzend ist. Die sexuelle Orientierung spielt keine Rolle.
Wenn jemand schwul oder lesbisch ist, dann sagen die sich doch nicht wenn die nicht heiraten dürfen "ach, dann werde ich halt Hetro-Mama/Papa".
Das Argument, dass eine Kind ein Papa braucht, ist darum gar keines. Es gibt nicht ein HetroPapa weniger, nur weil die HomoEhe erlaubt wird.
Klar ist das gut wenn ein Kind einen liebevollen Vater im Haus hat, aber daraus zu schließen dass es schlecht ist, wenn es zwei Väter oder Mütter hat, oder nur von einem Elternteil groß gezogen wird, ist wissenschaftlich widerlegt. Sogar ohne Wissenschaft, der reine Menschenverstand reicht aus das zu wissen.
Es ist nicht in jedem Fall das Beste wenn die das Kind groß ziehen, die bei der Zeugung anwenden waren.
Eines wird doch gefördert wenn man gegen die Homoehe ist: Diskriminierung!
Wir leben im aufgeklärten Deutschland, Gegenargumente zu bringen macht darum kein Sinn.
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