Interessanter Thread!
Hatte meinerseits bisher auch schon einiges an Ernährungsvarianten ausprobiert. Eigentlich die komplette Palette von low-carb über extremes Kalorienzählen bis hin zum Abwiegen von Reiskörnern. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen - ich denke mit extremer (nahezu) 100%-iger Kasteiung hatte ich, was das Gewicht betrifft, massive Erfolge erzielen können ABER zu welchem Preis! Dieser ist mir erst im Nachhinein bewusst geworden. Das umfasste soziale/gesellschaftliche Problemchen und ging sogar soweit, dass die extreme und damit teilweise einsige Ernährung zu gesundheitlichen Problemen geführt hat.
Mittlerweile versuche ich mich einfach gesund, abwechslungsreich, vielseitig zu ernähren und achte darauf, dass die Produkte so wenig verarbeitet wie möglich sind. Viel Gemüse & Obst standen aber schon immer auf dem Speiseplan, wobei das noch sehr zugenommen hat.
ABER: Es ist keine extreme Geschichte und ein Stück Kuchen geht manchmal (aber eher selten) auch ohne schlechtes Gewissen.
Was mich da sowohl inspiriert, als auch abgeschreckt hat ist "Finding Ultra" von Rich Roll mit seiner Plant-Power-Geschichte. Eine solche Umstellung wäre mir zu extrem und die Kosten-Nutzen-Analyse würde mir nicht gefallen. Aber es zeigt, wie weit weg von "natürlicher, unverarbeiteter" Ernährung man teilweise noch ist.
Kurzum: Jeden Tag ein Stückchen zu optimieren halte ich (zumindest für mich) für den besten Weg. In diesem Sinne - viel Erfolg, Judith! 