Zitat:
Zitat von CHA23
Um hier vielleicht mal Richtung Schlussfazit zu kommen, was bleibt nach den beiden Olympia-Rennen hängen?
IMHO sind und waren die zwei Olympia-Rennen, der einzig wirkliche Maßstab, denn anders als in der WTS gehen nur dort auch wirklich alle Starter in Topform ins Rennen.
Dass die Briten, Amis, Aussis und Spanier die Nase vorne haben....
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Ich weiß nicht, von welcher WTS-Serie du sprichst, aber bei der, die ich verfolge, sind bei nahezu jedem Rennen die Mehrzahl der Topten-oder Top20Starter der Weltrangliste am Start
Die Konkurrenz ist teilweise sogar höher als heute in Rio, da die US-Amerikanerinnen und die Briten meist 5-6 Athleten stellen , die allesamt gut genug für Topten-Plazierungen sind, ebenso wie die Briten. In Rio darf Jede Nation nur maximal3 Athleten stellen. Somit war es heute für nicht-britische Athleten und nicht-us-amerikanische Athleten sogar etwas einfacher sich vorne zu plazieren als bei vielen WTS-Rennen.
Dass heute all Favoriten in Rio in Bestform waren, habe ich auch nicht gesehen. Duffy, Hewitt, Jenkins blieben deutlich unter ihrem mehrfach nachgewiesenen Leistungsniveau. Jodie Stimpson, die in der WTS-Rangliste Rang 2 hinter Jorgensen belegt, und die aufgrund des besonderen britischen Qualimodus die olympianominierung hauchdünn verpasst hat, habe ich heute auch vermisst. Da ihr bergige Triathlonstrecken liegen, wäre sie im Rennen ein echter Faktor gewesen.
Von den von dir hoch gepriesenen Spaniern habe ich heute keine vor den Deutschen gesehen (die beste war auf Rang 43) und der Weltranglistenfürende Mola war über seinen 8.Platz sicher mehr als enttäuscht. Alarza und Hernandez landeten unter ferner liefen.
Im olympischen Rennen habe ich Gomez schmerzlich vermisst, der als einziger dazu in der Lage gewesen wäre, den Brownlees Paroli zu bieten und zwar auch in einem direkten Laufduell. Gomez hatte auch beim Testevent in Rio im vergangenen Jahr überlegen gewonnen, so dass kein Zweifel besteht, dass ihm der Kurs gelegen ist.