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triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Übergriffe von Hunden, was tun?
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Alt 23.08.2008, 23:26   #46
RatzFatz
Szenekenner
 
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Registriert seit: 11.10.2006
Ort: Stuttgart
Beiträge: 856
Mal kurz meine Rezepte (auch wenn sie teilweise schon genannt wurden):
1. den Hund nicht erschrecken. Nähert man sich von hinten und muß an dem vorbei, sollte der einen auch vorher wahrgenommen haben, ansonsten kommt es eventuell zu einer Angstreaktion von ihm.
2. Ansonsten erstmal ignorieren
3. läuft er hinterher, nicht schneller werden
4. rennt er hinterher und es hört sich nach Angriff an, sofort stehen bleiben. Ist es ein Wadenbeisser, der einem nicht überlegen wäre, ein paar Schritte entschlossen entgegen gehen und anbrüllen.
5. ist er vermeintlich überlegen, ruhig stehen bleiben Arme am Körper und auf den Besitzer hoffen. Ich weiss zwar, dass es eigentlich falsch ist, aber ich schaue die trotzdem immer an, und bisher hat mich noch keiner gebissen. Ich wil notfalls noch irgendwie reagieren können. Wenn der Hund knurrend vor einem steht, sollte der Besitzer schon zu Potte kommen.
6. ein Hund der nicht sprintet, kläfft oder knurrt, darf ruhig hinterher oder nebenher laufen
7. auf den Boden spucken. Manchmal schnüffelt der Hund dann daran anstatt an einem selbst.
8. manchmal hilft nur eine geänderte Strecke. Ich hatte mal eine Strecke, da waren auf einem Grundstück zwei Rottweiler eingesperrt, die extrem wild und aufgedreht am Zaun entlang rannten. Das war mir zu heikel auf Dauer. Ich wollte es nicht erleben, wenn die mal ne Lücke im Zaun finden oder ein Tor vergessen wurde zuzumachen.

Zwei Anekdoten: Auf meiner Laufstrecke ganz früher gab es bei einem Bauern einen sehr lästigen gerade etwas über kniehohen Hund. Sobald der mich sah, sprintete der auf mich wild knurren zu. Umdrehen, entgegen laufen und anschreien half nur soweit, dass er umdrehte und ein paar Meter zurückwich. Sobald ich mich wieder entfernen wollte, griff er wieder an. Umdrehen, entgegen laufen und schreien, er weicht wieder zurück. Das ging dann immer 3-5 mal so, bis ich weit genug vom Grundstück weg war.

Aber auch ein friedlicher Hund kann etwas lästig sein. Ein Jagdhund auf meiner Strecke liess sich immer ausgiebig streicheln. Ich glaube es war ein Fehler den Hund je zu streicheln. Jedenfalls liess der mich fast nie ungehindert vorbei. Der lief dann immer neben mir und lehnte sich beim Laufen gegen mein Knie. Das war schon etwas gefährlich, da ich manchmal fast über ihn gestürzt bin. Bei nem Tempolauf mag man ja nicht anhalten um nen Hund ausgiebig zu kraueln.
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Je groesser der Deppenfaktor, desto gigantischer das Bescheidwissergefühl.
R4tzF4tz
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